Traditionell macht man am Heilig Abend Würstchen und Kartoffelsalat. In meiner Kinderzeit waren es Bratwürste mit Kartoffelsalat und wir haben diese Tradition lange beibehalten. Irgendwann haben wir einmal ein Fondue gemacht und machen das noch heute. Wir haben allerdings auf ein elektrisches Fondue umgestellt, da der Gestank mit dem offenen Feuer immer sehr more…
Archive for the Category »Geschichten von damals «
Weihnachten ohne Schnee! Trüb und trist hängen die Wolken am Himmel, weihnachtlich sieht anders aus. Die Weihnachtstimmung kommt bei mir in diesem Jahr überhaupt nicht auf. Was bleibt: Wir können mit Kerzen und Lichtern die Wohnung schmücken, dass wenigstens etwas Licht leuchtet. Vor allem sollten wir unser Licht im Herzen leuchten lassen und an die denken, denen es nicht so gut geht. Heute am 4. Advent zünde ich die noch verbleibende Kerze an und wünsche mir, dass die Menschen friedlicher werden, dankbarer sind, für das was sie haben und nicht mehr und mehr wollen. Ich erinnere mich an meine Kindheit, es gab nicht viel, doch das Wenige hat die Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Ein Teller voll Nüsse, Schokolade und Plätzchen haben unsere Herzen höher schlagen lassen.
Ich schaue mir heute den Kinderfilm Frau Holle an…
Heute ist der schwerste Gang, da die Beerdigung bevorsteht. Jaqueline ist nun im Himmel. Man überlegt, was das Leben eigentlich für einen Sinn hat. Leben und Tod sind so nahe beieinander. Da geht man mit dem Köfferchen ins Krankenhaus und kommt nicht mehr zurück. Es ist ganz schön traurig…
Tröstende Worte gibt es more…
Ja man soll nicht in der Vergangenheit leben, sondern im Hier und Jetzt, doch ist es auch wichtig die Herkunft und die Wahrheit unserer Vorfahren zu kennen, denn deren Gene schlummern und leben in uns weiter. Hier die Geschichte Deutschlands: Was von Historikern bis heute verschwiegen wird. Besonders interessant ist das warum? Um alleine aus den Kriegszeiten vom 1. und 2. Weltkrieg Zeitzeugen zu finden, ´wird es langsam schwierig solche noch lebend zu fragen, wie es denn damals war. Meine Nachbarin erzählt immer aus ihrem Leben und was sie nach dem 2. Weltkrieg mit ihrer Familie alles erlebte. Es hört sich an wie Hirngespinste und ein Mensch, der lang nach dem Krieg geboren ist, kann sich das Erlebte derer gar nicht so richtig vorstellen. Da bin ich im Internet heute über einen Artikel gestolpert, der es in sich hat:
So kann man es in den letzten Tagen lesen und das beunruhigt nicht alle. Erst gestern war ich zum Kaffeenachmittag in der Verwandtschaft eingeladen. Wir kamen auch auf das Thema Euro und dass es diesen wohl nicht mehr lange geben würde. Einige meinte, dass es ihnen egal wäre, denn sie hätten im Monat nur so viel Geld, dass es gerade so reichen würde um über die Runden zu kommen. Da kann der Euro ruhig verrecken, sie würden nichts verlieren. Sie zahlen schön in ihre Riester Rente und ihre Lebensversicherungen ein und glauben tatsächlich, dass sie damit auf der sicheren Seite sind, denn die Frau Merkel hat ja gesagt, dass die Sparer ihres Geldes sicher sind. Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln, doch von diesen Treugläubigen lebt diese Republik und more…
Meine Grossmutter erzählte mir immer wieder aus einem Buch von einem Seher, der alles niedergeschrieben hat. Sie meinte immer, ich bin froh, dass ich das alles nicht mehr erleben muss. In jungen Jahren hört man da nicht genau hin, doch heute fallen mir ihre Worte immer wieder ein. Sie ist im Jahr 1972 mit 72 Jahren gestorben, da war ich gerade mal 20 Jahre alt. An diesen Tag (5.März) kann ich mich noch sehr gut erinnern, so als ob es noch nicht lange her wäre. Es war sehr windig der Fön war so stark, dass man sich kaum auf den Beinen halten konnte. Als ich zu ihr ins Zimmer trat saß sie im Esszimmer und hatte ihren Kopf auf dem Tisch liegen. Sie war tot. Ja sie wünschte sich immer schnell zu sterben, dieser Wunsch wurde ihr erfüllt.
Sie war eine sehr kluge Frau und hatte schwere Zeiten erlebt. Hunger und Elend waren für sie kein Fremdwort. Manchmal war sie mir unheimlich, denn sie prophezeite selber und es trat immer ein was sie sah. So war es sicher auch bei diesem Seher: Die letzten Siegel – Chronologie des Dritten Weltkrieges, aus Bernhard Bouvier, “Die letzten Siegel” more…
1 Pfund (500 Gramm) Kaffee kosteten in den 50er Jahren so um die 15 Deutsche Mark. Bedenkt man, dass man in dieser Zeit im Schnitt 243 DM Brutto verdiente. Nach dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden, verdiente ein Arbeitnehmer in der Bundesrepublik 1950 durchschnittlich 243 Mark brutto im Monat. Er musste elf Mark Lohnsteuer sowie 19 Mark Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung abführen. In der Lohntüte hatte er also 213 Mark. Damals arbeitete man 45 Stunden die Woche (das war damals normal) Man kann sich dann vorstellen, dass echte Kaffee damals ein Luxus war, den man sich gar nicht oder aber selten gönnte.
Auch diese Zeit wird wieder auf uns zukommen, dass Kaffee wie Gold gehandelt wird. Allein in 2011 ist der Kaffee pro Kilo von im Schnitt 7,90 Euro auf 15,00 Euro gestiegen. Man vergesse nicht, die Umrechnung von DM zum Euro. So sind es 30 DM pro Kilo. Der Trend ist weiter steigend.
Die Überwachung der Menschen war schon immer, doch es wird immer enger im Land. Viele die jetzt noch zu viel Fett angesetzt haben, werden froh sein, wenn magere Zeiten kommen. Diese vielen Diäten sind dann sicher nicht mehr interessant, weil man sowieso den Gürtel enger schnallen muss. Ich kam auf die Idee für diese Zeiten, die nun vor der Tür stehen, vorzusorgen. Hühner, Enten, Hasen und vielleicht noch ein oder zwei Kühe? Doch so einfach geht das nicht, bei uns ist alles genau geregelt. Was man darf und nicht darf: more…
Bevor man sich an die Hühnerhaltung wagt, sollte man zuerst die Nachbarn fragen, ob sie damit einverstanden sind. Grenzt der Hühnerstall zu sehr an Nachbars Grundstück, kann es schon mal Probleme geben. Besonders oft hört man, dass Krähen von Hähnen zu Rechtsstreits führten und der Hühnerhalter musste den Hahn töten, weil es den Nachbarn nervte. Wenn der Hahn nur einmal am Morgen und einmal am Abend krähen würde, könnte es nicht so schlimm werden.
Es gibt aber Hähne die den ganzen Tag und zu jeder Stunde krähen. Das kann so manchem auf die Nerven gehen. Hat man die Genehmigung, kann man sich ans Bauen eines Hühnerhauses machen. Wer nicht so begabt ist, kann sich einen fertigen Stall kaufen, was aber sehr teuer ist. Es muss ja besonderes Holz verwendet werden, dass der Stall auch lang leben kann.
Überall brodelt es, überall gehen Menschen auf die Strassen. Sie demonstrieren für dies und das. Meine Oma sagte immer, wenn es dem Esel zu Wohl geht, geht er auf´s Eis tanzen. Alle beklagen sich, alle wollen mehr, mehr von allem. Mehr vom Kuchen, denn die Reichen haben doch so viel! Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken machen, was wir haben! Das Wort Dankbar ist in weite Ferne gerückt, es gibt nur noch Ansprüche für immer mehr Wohlstand.
