Archive for the Category »Heilkräuter «

Ein Naturheilmittel aus dem Mittelmeerraum beweist erstaunliche Kräfte im Kampf gegen Viren, Bakterien und Pilzinfektionen: die graubehaarte Zistrose Cistus incanus. Die Zistrose ist eine uralte Arzneipflanze. Daraus zubereiteten Tee trinkt man auf den griechischen Inseln schon seit Jahrhunderten gegen Grippe und Erkältungskrankheiten. Schon in der Bibel findet das Harz der Zistrose unter dem Namen Myrrhe Erwähnung.

Neueste Forschungsergebnisse bestätigen nun, was der Volksheilkunde schon lange bekannt ist: Cistus incanus erweist sich
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Malvenblatt Tee hilft bei Schleimhautentzündungen im Mund und Rachenraum so wie im Magen-Darm-Bereich und bei Katarrhen der oberen Luftwege. Es ist ein uraltes Hausmittel und wurde über Generationen weiter gegeben. Auch bei Tieren anzuwenden. Da Apotheken eben Apotheken-Peise haben ist man schliesslich gezwungen wieder zurück zur Natur zu kommen. Auch gleich mit Antibiotika zu behandeln ist oft übertrieben und man könnte es so nennen: “Mit Kanonen auf Spatzen schießen”.
Die botanische Bezeichnung Käsepappel: more…


Das Bilsenkraut enthält das stark giftige Hyoscyamin und Scopolamin. Diese Giftstoffe finden sich auch in der Tollkirsche. Die höchste Wirkstoffkonzentration ist in den Samen enthalten, bereits 15 Samenkörner können für Kinder tödlich wirken. Die Samen des Bilsenkrautes sind leicht mit Mohnsamen zu verwechseln. Die Vergiftungserscheinungen sind ähnlich der Tollkirsche, wenn auch Pupillenerweiterung, fehlendes Erbrechen, gerötete und trockene Haut sowie Trockenheit der
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Man findet die Alraune im östlichen Mittelmeergebiet auf Schuttplätzen und brachliegenden Feldern, sie ist eine Ödlandpflanze. Die Alraunenwurzel wächst bis zu 50 cm tief in die Erde und ähnelt, ihrer Verzweigungen wegen, an eine menschliche Gestalt. Seit alters her ist sie daher sagenumwoben. more…


Alpenveilchen gehören zu den Primelgewächsen. Sie blühen rosarot bis violett und teilweise auch weiß. Die Blüten stehen einzeln auf den Stengeln. Typisch sind die zurüchgeschlagenen Blütenblätter. Die Pflanzen blühen entsprechend ihrer Art vom Frühjahr bis in den Herbst. Die Laubblätter sind gewöhnlich herz- bis nierenförmig und haben auch hellgrüne Flecken auf der Blattoberseite. Unterseits sind sie vielfach rötlich. Die Pflanzen werden 5 – 15 cm hoch. Außer den Gartenformen unterscheiden wir in erster Linie Cyclamen purpurascens, Cyclamen neapolitanum und Cyclamen hederifolium.
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Die Rostblättrige Alpenrose ist ein Heidekrautgewächs. Die Rostblättrige Alpenrose ist ein niedriger Strauch von 30 – 150 cm Höhe. Von Mai – August trägt er leuchtend rote Blütendolden, die aus 6 – 10 einzelnen Blüten bestehen. Die Form der Blüten ist glockig, sie haben 5 Blütenblätter. Die Laubblätter sind immergrün, ledrig und an den Rändern umgerollt, aber nicht behaart. Ihre Form ist oval bis lanzettlich. Sie zeigen an ihrer Unterseite erst gelbgrüne, dann rostbraune Drüsenschuppen. ähnlich ist die bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum), auch Behaarter Almrausch genannt. Diese Art hat im Gegensatz zur Rostblättrigen Alpenrose an den Blatträndern Wimpernhaare und ist ungiftig.
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Die Gemeine Akelei hat meist blaue, 3 – 5 cm große Blüten, mitunter kommen auch violette, weiße und rosafarbene Variationen vor. Die Blüten hängen nickend am aufrechten Stengel und erscheinen von Mai – Juli. Die Blätter sind doppelt dreiteilig, die unteren langgestielt, die oberen sitzend. Die Pflanze wächst bis 80 cm hoch. Außer der Gemeinen Akelei gibt es bei uns noch die Schwarze Akelei (Aquilegia atrata), die Alpen-Akelei (Aquilegia alpina) sowie verschiedene Zuchtformen, die
in Gärten angepflanzt werden.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet medizinisch keine Anwendung mehr.
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Das Adonisröschen ist ein Hahnenfußgewächs. Das Frühlings-Adonisröschen erkennt man leicht an seinen 3 – 7 cm großen, goldgelben Blüten. Sie haben 10 – 25 Blütenblätter und blühen von April – Mai. Die Pflanze hat gefiederte Laubblätter, deren Zipfel gespalten sind, sie wird 15 – 25 cm hoch. Eine Verwandte ist das rot blühende Sommer-Adonisröschen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Adonisröschen ist Bestandteil verschiedene Herz- und Kreislaufmittel und zeigt im Gegensatz zum
Fingerhut nicht so viele Nebenwirkungen. Auch in der Homöopathie setzt man die Pflanze als Herzmittel ein. more…


Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält in großen Mengen Caliumoxalat und den Scharfstoff Aroin. Bei Kindern führen die rotem, süß schmeckenden Beeren immer wieder zu Ver-giftungen, selbst beim Berühren der Pflanze kann es zu Hautrötung und Entzündungen kommen. Eine Vergiftung bei innerer Aufnahme zeigt sich durch Entzündungen der Mundschleimhäute und Anschwellen der Lippen, auf der Zunge und im Rachen kommt es zu schmerzhaftem Brennen. Weiterhin können sich unregelmäßiger Herzschlag, Krämpfe und innere Blutungen einstellen. more…