Bilsenkraut schwarz lat. Hyoscyamus niger

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Das Bilsenkraut enthält das stark giftige Hyoscyamin und Scopolamin. Diese Giftstoffe finden sich auch in der Tollkirsche. Die höchste Wirkstoffkonzentration ist in den Samen enthalten, bereits 15 Samenkörner können für Kinder tödlich wirken. Die Samen des Bilsenkrautes sind leicht mit Mohnsamen zu verwechseln. Die Vergiftungserscheinungen sind ähnlich der Tollkirsche, wenn auch Pupillenerweiterung, fehlendes Erbrechen, gerötete und trockene Haut sowie Trockenheit der

Schleimhäute in Mund und Rachen nicht unbedingt Eintreten müssen, aber durchaus möglich sind.
Im Vordergrund steht beim Bilsenkraut die narkotische Wirkung der Gifte, so daß es zur Pulsbeschleunigung, zu Bewußtseinsstörungen sowie zu Bewußtlosigkeit und narkoseähnlichem Schlaf kommt. Es sind auch Weinkrämpfe, Rededrang und Tobsuchtsanfälle möglich. Bei entsprechender Vergiftung kann der Tod eintreten.

Erste Hilfe:
Erbrechen mit Salzwasser herbeiführen, Aktivkohle geben. Um die Temperatur zu senken sollte
man kalte Umschläge anlegen, aber keine fiebersenkenden Mittel verabreichen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Das Bilsenkraut wird zur Krampflösung (Epilepsie und Asthma), bei Luftwegserkrankungen
(Bronchialkatarrhe, Hustenstiller), bei Ohrenschmerzen, Augenentzündungen und auch als
Beruhigungsmittel eingesetzt. Es ist eines der ältesten Narcotica.

Weitere Namen für diese Pflanze waren Bilselsamen, Bilsen, Binselkraut, Tollkraut und
Raasewurz. Ferner nannte man die Pflanze auch Zankkraut, Hühnertod und Hundsgift.

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