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Allgemeine Informationen über Krisenzeiten

Zeitzeugen aus Hungersnöten

OmaViele alte, oft in Vergessenheit geratene, überlieferte Rezepte von meiner Mutter und Großmutter, sollten auch für meine Nachwelt erhalten bleiben. Meine Oma wurde 1900 geboren und auch die hat von ihrer Mutter das Kochen gelernt. Satt waren die nie wirklich, so berichtete meine Mutter immer wieder. Oft sei sie mit knurrendem Magen ins Bett. 2 Kriege hat meine Oma überstanden und auch die Währungsreform. Der Opa war in der Kriegsgefangenschaft in Russland und meine Oma hatte 12 Kindern das Mäulchen zu stopfen. Not macht dann erfinderisch. Mit Sparsamkeit aufgewachsen und doch als Kind glücklich gewesen, das kann ich nur bezeugen. So hat sich das auch an meine Mutter und an mich, sowie an meine Töchter weiter vererbt. Schade eigentlich, dass die jungen Leute heute so wenig über die gesunde und billige Küche wissen. Allein schon deshalb lohnt es sich, hier die Rezepte und die Erfahrungen einzubringen. In der Zeit, als Nahrungsmittel Mangelware waren, meine Mutter nur aus Resten vom Vortag und wenigen anderen Zutaten, ein wunderbares Essen zauberte, sind immer erwähnenswert. Continue reading…

Hühnersuppe ein Allheilmittel

Huhn

Hühnersuppe ist ein vollwertiges Mittagessen. Ob mit Nudeln oder Gemüse, aber auch mit verquirltem Ei ist und bleibt sie meine Liebelingssuppe. Man kann daraus einen Suppenfond herstellen und sehr gut in Gläsern aufbewahren. Mit dem Fond der Hühnerbrühe lassen sich alle möglichen Suppen und andere Gerichte fertigen. Ich kaufe mein Suppenhuhn auf dem Wochenmarkt, frisch geschlachtet. Nehme einen großen Topf, gebe eine Karotte, eine ungeschälte Zwiebel, etwas Lauch und Sellerie dazu, das ich alles vorher sauber gewschen habe und lege nun das  Huhn, das ich natürlich auch vorher gut gewaschen habe, in den Topf. Fülle es mit Wasser und lasse es auf Stufe 2 ca. 2 Stunden kochen. Der Gabeltest, zeigt mir, wann das Huhn durchgekocht ist. Continue reading…

Apfelküchle mögen Kinder besonders gern

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Schnell, gut und billig. Die Ganze Familie mag Apfelküchle. Da hat man Sonntags oder wenn unerwartet Gäste kommen, eine leckere Überraschung, die nicht viel kostet und alle glücklich macht.Der Überraschung einen Exotischen Namen gegeben:
 Fritetelle di mele
(Apfelküchlein)

Man benötigt: Für 6-8 Personen


1 TL Trockenhefe
– 50g Butter
– 125 ml Milch
– 50g Weizenmehl
– 3 Eier, verquirlt
– 50g Puderzucker
– 8 Äpfel
– Pflanzenöl zum ausbacken


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Penne auf Spinat in Gorgonzola

Penne auf Spinat

Penne auf Spinat


Burger Kind und Mac Donald

burger-king

Die Darstellungen der Burger sind nicht schlecht, doch sehen sie wirklich so aus? Oft sind sie vorgebacken und das lasche Brötchen wird dann auf Vorrat in die Verkaufsregale gelegt, damit es schnell gehen soll. Einmal reingebissen schmeckt alles wie eine einzige Pampe. Danach ist es mir richtig schlecht. Die Pommes gehen gerade noch so. Weiß man eigentlich, was in den Soßen drin ist? Für mich schmecken die alle gleich. Es riecht zwar alles gut, doch schmecken tut es mir nicht. Da gab es mal einen Mann der sich in Amerika nur von solchen Burgern ernährt hat, natürlich Cola dazu und wer weiß nicht was. Innerhalb eines Monats hatten sich seine Leberwerte drasisch erhöht und auch sein gesundheitlicher Allgemeinzustand wurde bedenklich. Auf jeden Fall sehen die Burger nicht so aus wie auf der Werbung. Ich habe meinen fotografiert:
burgerking
 Ein aufgeweichtes Gummibrötchen mit einem kleine Salatblatt, das man suchen muss, total ausgetrockneten Burgern und ein kleiner Schuss Fertigsoße. Nicht dass ich das lange in der Tüte hatte, nein sofort ausgepackt und fotografiert. Ungesund ist dieses Essen auf jeden Fall. Es liegt wie Stein im Magen.

Probiert es doch einfach mal selber, einen Burger zu machen. Viel Salat, Zweibeln, Gurke und etwas Katchup drauf. Burger aus der Gefriertruhe kurz heiß anbraten und fertig.


Zuccini, Karotte, Hähnchenbrust auf Nudeln

ZucciniMan nehme eine große Karotte und eine Zuccini und schneide sie in dünne Scheiben. Eine Hähnchenbrust  in kleine Würfel schneiden und alles in eine Wokpfanne geben. Zum Anbraten verwende ich sehr gerne Olivenöl und das sehr sparsam. So ca 1 Teeöffel, das reicht als Geschmacksverstärker. Gewürzt wird mit Pfeffer und Salz aus der Mühle. Wenn das Fleisch durch ist, hat das Gemüse noch Biss und die Vitamine sind nicht verkocht. Nun lösche ich mit 200 ml. Kokos-milch ab. Natürlich kann man auch normale Milch nehmen. Kurz nochmal aufkochen lassen und ggf. etwas mit Mondamin eindicken. Inzwischen setze ich die Nudeln auf, ich habe dazu Spaghetti genom-men, weil die schneller gekocht sind. Auch die sollten noch kernig sein (al dente). Gute Köche werfen die Nudel zum Test an die Fließen der Küche und wenn sie kleben bleiben, sind sie anscheinend gar. Ich verzichte lieber auf diese Tests, da ich dann die Küche wieder putzen muss. Man kann es auch vorher probieren ob sie fertig sind. Also dann, wenn ich die Nudeln abgegossen habe, gebe ich einen Schuss Olivenöl darüber und vermische es unter die Nudeln.

Spaghetti

Ich richte die Nudeln auf einem Teller an und gebe noch etwas Frühlingszwiebel geschitten (oder man kann auch Schnittlauch nehmen) darüber. Ja mit Nudeln kann man so allerhand zaubern. Wenn es mal super schnell gehen muss, koche ich Spaghetti und mache eine Dose Thunfisch auf und vermische das unter die heißen Nudeln. Danach reibe ich noch etwas Parmesan darüber. Es ist ein Gedicht, das nicht viel Zeit benötigt und lecker auch für unverhoffte Gäste eine willkommene Überraschung ist. Wer es dann etwas schärfer mag, dem kann ich eine kleingeschnittene Pfefferoni empfehlen und wem das noch nicht scharf genug ist, der soll dann auch noch die Kerne der Pfefferoni mit reinmischen. So nun weiter zu dem Rezept: Also man benötigt dafür ca. 2,50 Euro und das für 2 Personen. Beim Einkaufen muss man eben auch mal auf die Angebote schauen. Wenn in den Angeboten Pute oder Hähnchen angeboten wird, kaufe ich gleich mehr, denn man kann es sehr gut einfrieren. Gemüse sollte man Frisch kaufen, denn die Nährstoffe und der Geschmack sind mit gefrorenem nicht zu vergleichen. Das Essen angerichtet sieht dann so aus:

Ferig!


Krisen überstehen

Von Krisen hört man zur Zeit täglich, doch was bedeutet das für den kleinen Mann, der weder Geld, Gold noch Aktien besitzt. Es wird behauptet, dass die Preise allerorts sinken, doch diesen Eindruck habe ich nicht. Lebensmittel und andere, lebenswichtige Konsumgüter steigen unbemerkt. Erst wenn man an der Kasse steht, wundert man sich, dass man für 50 Euro immer weniger im Korb hat. Viele Menschen, die in Kurzarbeit oder sogar in Arbeitslosigkeit geraten sind haben Angst, wie sie die Krise überstehen können. Stellen Sie sich vor, der Kühlschrank ist leer, der Geldbeutel sowieso und keine Vorräte sind im Haus. Was tun? Hier finden sie aktuelle Ideen, wie man überleben kann.

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