Wann ist Schonkost nötig

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Schonkost wird immer bei Magen-Darm-Beschwerden und bei Gallen- und Leberbeschwerden empfohlen. Durch schonende Gar-Vorgänge und gut bekömmliche Zutaten werden die Organe geschont. Bekannte Beispiele für temporäre Zeiten mit Schonkost sind ein verdorbener Magen, virale Magen-Darm-Infekte (die von einem Arzt begleitet werden sollten) und bei Beschwerden der Galle oder der Leber. Bei Gallen- und Leberproblemen müssen Nahrungsstoffe vermieden werden, die in Galle oder Leber abzubauen sind. Auch hier muss ein Arzt konsultiert werden, der genaue Ernährungspläne und Empfehlungen erteilt und den Erkrankten begleitet.

Was ist Schonkost?
Schonkost ist leicht verdaulich und reizarm, wird mit wenig Fett zubereitet und verzichtet weitgehend auf Zucker und Salz. Zum Würzen werden keine scharfen Gewürze verwendet, sondern Kräuter und andere Geschmacksträger. Zudem wird auf blähendes Gemüse verzichtet, wie beispielsweise Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Kohlgemüse. Auf dem Schonkost-Plan stehen außerdem fettarmes Fleisch, Brot, Obst, häufig in geriebener Form, da es so für den Organismus leichter zu verarbeiten ist. Als Getränke sollte man viel Wasser und alternativ dünne Tees aufnehmen. Alkohol wird nicht konsumiert, insbesondere bei Leber- und Gallen-Problemen.

Schonkost für den Alltag
Schonkost ist empfehlenswert, um den Organismus allgemein zu entlasten, auch wenn man an keinen Erkrankungen oder Empfindlichkeiten leidet. Mit Experimenten wird leicht herausgefunden, welche Nahrungsmittel sich belastend auswirken und welche dem Körper gut tun. Wer häufig unter Völlegefühl leidet, kann dies mit experimenteller Schonkost ändern. Bald wird man wissen, welche Lebensmittel besser zu vermeiden sind, um sich wohl und leistungsfähig zu fühlen. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass Schonkost eine Vollkost sein sollte. Das bedeutet, dass dem Körper alle wichtigen Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate sowie Eiweißstoffe zugeführt werden. Ansonsten gilt ohne gesundheitlichen Hintergrund für die Schonkost, dass alles erlaubt ist, was gut bekommt. Auf lange Sicht fördert man so seine Gesundheit mit einer ausgewogenen Schonkost und begünstigt die persönliche Fitness bis ins hohe Alter, was eine höhere Lebensqualität darstellt.

Wichtig ist bei Schonkost, qualitative Lebensmittel zu verwenden. Es müssen dennoch nicht zwingend Bio-Produkte aus dem Naturkostladen sein. Grundsätzlich kann man sagen, dass Schonkost eine gesunde Ernährungsweise mit Ausgewogenheit darstellt, die vor allem auf die Bekömmlichkeit abzielt. Abgesehen davon, dass alle Nährstoffe und Ballaststoffe aufgenommen werden sollten, kommt es auch auf die Art und Weise der Zufuhr an. Sie soll so gelagert sein, dass der Organismus möglichst wenig mit dem Aufschluss der Nährstoffe belastet wird. Dies erreicht man mit der richtigen Zubereitung der Mahlzeiten

Richtige Zubereitung von Schonkost
Die Lebensmittel werden nicht scharf angebraten. Stattdessen setzt man auf Garmethoden wie dünsten, dämpfen bzw. Dampfgaren. Auch der Dampfkochtopf darf verwendet werden. Mit wenig Wasser beziehungsweise Flüssigkeit gart man Gemüse und auch Fleisch, die Näherstoffe bleiben erhalten und Gemüse ist schonend gegart leichter verdaulich als Rohkost. Wem Rohkost dennoch gut bekommt, muss darauf natürlich nicht verzichten, außer es wird Schonkost wegen Magen-Darm-Erkrankungen eingenommen. Zudem geht man bei der Schonkost sparsam mit scharfen Gewürzen und Salz um. Besser sind Kräuter und Gewürze, die einen guten Geschmack abgeben und oft durch ihre Inhaltsstoffe eine positive Wirkung auf den Körper haben. Blähende Lebensmittel sind ebenfalls zu vermeiden oder nur geringfügig aufzunehmen. Ebenfalls sollte man besser Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl statt tierische Fette bei der Zubereitung der Speisen verwenden. Alkohol und Kaffee sollten gar nicht oder nur sehr maßvoll konsumiert werden.

weiterlesen und Quelle: http://www.kochmix.de/kochmagazin-schonkost-fuer-das-eigene-wohlbefinden-663.html

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