Unzufriedene Menschen in Europa

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Überall brodelt es, überall gehen Menschen auf die Strassen. Sie demonstrieren für dies und das. Meine Oma sagte immer, wenn es dem Esel zu Wohl geht, geht er auf´s Eis tanzen. Alle beklagen sich, alle wollen mehr, mehr von allem. Mehr vom Kuchen, denn die Reichen haben doch so viel! Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken machen, was wir haben! Das Wort Dankbar ist in weite Ferne gerückt, es gibt nur noch Ansprüche für immer mehr Wohlstand.

Ich denke da mal an die Generation meiner Grossmutter, die 1900 geboren war und an eine Ur-Grossmutter, die ich nie kennenlernen konnte, weil die Leute früher kaum älter als 50 Jahre wurden. Das kam wohl daher, dass die lebten um zu Überleben. Harte Arbeit sogar schon im Kindesalter. Wenig Nahrung und schon gar keine Gesunde. Keine Arbeitserleichterungen wie Waschmaschinen, Spülmaschinen usw. Denkt doch einfach einmal zurück, dann werdet ihr erkennen, wie gut es uns eigentlich noch geht. Wir haben genug zu Essen, wir haben den Supermarkt um die Ecke, es gibt reichlich Angebote!  Fast jeder hat ein Auto und manchmal sogar zwei. Wir haben eine warme Wohnung, wir haben Strom, wir haben fließendes Wasser und vieles mehr, was damals so gut wie keiner hatte.

Es kommt eben jetzt eine Zeit, in der man etwas zurückrudern muss. Klar gibt es Menschen die im Überfluss und totalem Luxus leben, doch wäre es nicht angesagt, einfach zufrieden zu sein, mit dem was man hat? Ich denke auch an die ewig Jammernden, die Hartz4 beziehen müssen. Glaubt ihr, dass es so etwas wie Hartz4 immer gab? Wer keine Arbeit hatte, konnte nicht überleben. Mein Opa 1901 geboren, hatte 2 Arbeitsstellen. Tagsüber arbeitete er in einer Traktorenfabrik und in der Nacht arbeitete er bei Boss und bügelte Anzüge. Meine Großeltern hatten 12 Kinder und es gab damals kein Kindergeld! Es gab kein Erziehungsgeld! Jeder war auf sich gestellt. Erst als die Kinder nach und nach ins Berufleben kamen, wurde es finanziell besser, denn die konnten dann Kostgeld (so nannte man es früher) abgeben. 

Trotz vieler Schwierigkeiten und Entsagungen haben meine Großeltern ein Haus gebaut und man verzichtete deshalb auf jeglichen Luxus. In meiner Kindheit (50er Jahre) war man glücklich. Wir spielten fast nur draussen, es gab kein Fernsehen, keine Videospiele, keine Handys usw. Zu Ostern bekam ich einen Ball, auf den ich so aufpasste, dass er bis zum nächsten Osterfest erhalten blieb. Erst viel später, als ich 12 Jahre alt war, bekam ich ein Fahrrad, das war absoluter Luxus!

Also denkt mal nach wie es früher war und hört auf zu Jammern!

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