Statt einem Rasen lieber ein Gemüsebeet

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Wenn die Weltwirtschaft so richtig crasht, wird man wohl bei vielen Häusern keinen Rasen sondern Beete sehen. Ich habe einen Teil vom Rasen schon in Gemüse und Salat angelegt. Es macht Freude zu sehen, wie alles wächst. Besonders in dieser Zeit, wo sich Regen uns Sonne abwechseln spare ich eine Menge Wasser und alles wächst und wächst. Gurken, Tomaten, Paprika und Salate schmecken sowieso besser aus dem eigenen Garten. Am Rand des Grundstückes habe ich Tontöpfe, die mit allen verschiedenen Kräutern bepflanzt sind. Lauch

wächst auch, ohne viel Arbeit zu machen. Ab und zu wird das Unkraut entfernt und der Boden ein wenig gelockert.

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall den gesamten Rasen zum Anbau nutzen. Dazu muss ich im Herbst das gesamte mit dem Spaten umgraben. Im Frühjahr wird es mit Torf vermischt und wieder wird angepflanzt.

Man darf aber eines nicht vergessen, dass man den Boden im Hernst umgräbt und im nächsten Jahr mit Brennesseln (Ansetzung im Plastiktopf) düngt. Es gibt dem Boden alles was er braucht. Wird erst einmal angepflanzt und gesät kann in Homöopathischer Potenz mit Brennesseln gegossen werden. Es hält ausserdem die Schädlinge von den Pflanzen ab und man spart sich Dünger und Unkraut Gift.
Wenn man einen Garten neu angelegt hat oder einen verlotterten wieder reaktiviert, hat man am Anfang gewisse Probleme mit der Düngung. Allerdings muss man deswegen trotzdem nicht auf Kunstdünger zurückgreifen, sondern kann zum Beispiel mit Brennnesseljauche die Stickstoffversorgung der Pflanzen verbessern.

Das Problem ist, dass man in einem neuen oder wieder in Betrieb genommenen Garten zunächst noch keinen Kompost aus eigener Produktion hat, weil man ja auch damit erst jetzt beginnt. Es mangelt vor allem an Stickstoff, der (in pflanzenverfügbarer Form) auch in der Natur knapp ist und sozusagen den Begrenzer für die Biomasseproduktion der Pflanzen darstellt. Für die Anlage der Beete wird man sich also Kompost beschaffen müssen, schlimmstenfalls, wenn man keinen geschenkt bekommen kann, muss man ihn beim Kompostwerk oder von anderen Anbietern kaufen.

Problemkind Stickstoff

Das gilt vor allem, wenn man seinen Garten im Frühjahr anlegt oder reaktiviert. Trifft man die Entscheidung für den Garten bereits im Herbst, ist es einfacher. Dann kann und sollte man nämlich gleich schon einmal umgraben und bei dieser Gelegenheit Mist einbringen. Gräbt man erst im Frühjahr um, sollte man den Mist jedoch weglassen, denn der frische Mist ist für viele Pflanzen zu „scharf“ und kann erst „verdaut“ werden, wenn er über den Winter verrottet ist. Mehr HIER

 

 

Mini-Farming

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