Pferdefleisch – woran erkennt man es

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CIMG0634Wer ein Pferdeliebhaber ist, wird wohl kaum Pferdefleisch essen wollen. Es ist genau so, wenn Kinder ein Kaninchen haben und am Sonntag gäbe es einen Stallhasen gebraten. Meine Kinder hätten das nie gegessen und ich habe mich auch gehütet ihnen das anzutun. Aber darum geht es ja gar nicht in dem Pferdefleisch Skandal. Es dreht sich darum, dass die Verbraucher betrogen werden, wenn man das, was sie kaufen, falsch deklariert. Es geht auch darum, dass dieses Pferdefleisch, das wohl aus Rumänien stammt, nicht von Schlachtieren ist, sondern von Pferden die eventuell krank sind und schon mit Medikamenten behandelt wurden.

Kaum ist ein Lebensmittel Skandal beendet, taucht schon der nächste auf. Ich habe heute gelesen, dass die Verbraucher Schuld wären, weil sie alles so billig haben wollen. Die Lebenmittel Konzerne die Preise dauernd drücken.

Ich sehe das anders: Die Konzerne sind Schuld und die skrupellosen Händler, weil sie nämlich den Hals nicht

voll bekommen. Die Gier nach Geld ist grösser.

Pferdefleisch von einem gesunden Pferd gilt bei manchen als Delikatesse.

Woran erkennt man Pferdefleisch

Pferdefleisch erkennen Sie an der roten bis dunkelroten Farbe. Im Geschmack ist es leicht säuerlich. Gekocht oder gebraten ist es sehr dunkel.
Pferdefleisch muss in Deutschland als solches gekennzeichnet werden sowohl bei Frischprodukten als auch bei Fertigprodukten, zum Bespiel als Pferdefleisch oder Pferdesalami oder der beliebte rheinische Sauerbraten. Pferdefleisch ist mager, kalorienarm und eisenhaltig. Genau so wie im aktuellen Fall hätte die Lasagne gekennzeichnet werden müssen, dass Pferdefleisch enthalten ist.

Also besser sein Essen selber zubereiten, dann weiss man was drin ist. Der Fleischkonsum ist sowieso viel zu hoch, machen wir es wie früher, einmal in der Woche Fleisch und Wurst und das vom Metzger nebenan.

  • Das Bundesministerium für Ernährung,Verbraucherschutz, Landwirtschaft

    Es handelt sich um Tiefkühl-Fertigprodukte mit Hackfleischanteil (z.B. Lasagne oder Cannelloni Bolognese, Moussaka etc.). Die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden in den Bundesländern prüfen bereits seit einigen Tagen, ob die Empfänger bereits alle verdächtigen Produkte vom Markt genommen haben.

    Außerdem wird mit Laboruntersuchungen geklärt, ob in den Produkten tatsächlich Pferdefleisch enthalten ist. Das Bundesverbraucherministerium steht im ständigen Austausch mit den Länderbehörden, mit der Europäischen Union und anderen Mitgliedstaaten und lässt sich fortlaufend über die Entwicklung unterrichten.