Ostern Brauchtum und Rezepte

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Ich kann mich noch sehr gut an die Osterfeste in meiner Kindheit erinnern. In der Karwoche (So nennt man die Woche vor Ostern) wurden bei uns Eier aus dem Hühnerstall geholt und ausgeblasen. Ein Loch mit der Nadel am oberen und unteren Ende, dann feste blasen und das Innere vom Ei wurde von der Mutter zum Backen gebraucht. Nicht immer gelang es mir, das Ei gut auszublasen, denn der Dotter sollte auch mit angestochen werden. Bei sehr frischen Eiern ist der Dotter besonders fest. Da ging das eine oder andere Ei schon mal kaputt. Ich bemalte die Eier immer mit Wasserfarben. Mal Häschen drauf, mal Blumen, auf grünem oder gelbem Hintergrund. Man machte einen Faden durch das Ei, damit man es dann auch aufhängen kann. Wir hatten so einen schönen Weidenbusch vor dem Haus, der wurde jedes Jahr mit vielen bunten Eiern dekoriert.

Am Karfreitag wurde früher vor allem das sogenannte „Gebildbrot“ gebacken. Die grosse fladenartige, safrangelbe Scheibe sollte mit ihren feingestrichelten, meist strahlenähnlichen Mustern das Abbild der frühlingshaft erstarkten Sonne darstellen. Dass der heute so alltägliche Gugelhopf auf ein „Gebildbrot“ zurückgeht, ist inzwischen in Vergessenheit geraten. „Hopf“ bedeutet nämlich soviel wie Haufen, und „Gugel“ leitet sich vom lateinischen „cuculla“ ab, der Bezeichnung für das in Falten herabfallende liturgische Gebetsgewand. Der Gugelhopf symbolisiert damit eine Mönchskutte. Den Auftakt am Ostersonntag macht natürlich ein feierlich gedeckter Frühlingstisch mit bunten Ostereiern, Schinken und „Gebildbroten“ mit symbolhaften Formen und Verzierungen. Osterlamm war ein Gebäck.

 ********************************* Den Brauch, sich an Ostern mit einem Lammbraten zu verwöhnen, geht auf das jüdische Passah-Fest zurück, an dem zur Besinnung an die Errettung aus ägyptischer Gefangenschaft ein Lamm geschlachtet wurde. Während man in der mittelalterlichen Klosterküche den österlichen Lammbraten noch mit Honig bestrich und üppig garnierte, geht man mit diesem delikaten Stück heute behutsamer um und belässt ihm seinen Eigengeschmack. Aber streng genommen ist das Osterlamm nicht ein Fleischgericht, sondern ein süsses Backwerk. Es handelt sich dabei um Rührkuchen, der in einer Lammform ausgebacken und mit Puderzucker bestreut wird. Wenn statt dessen Schokoladenguss verwendet wird, kann dies allerdings auch als Anspielung auf das „schwar-ze Schaf“ verstanden werden. Dass die Ostereier der Hase bringt, kam erst im letzten Jahrhundert aus Deutschland in die Schweiz. Die Verbindung zur Fruchtbarkeit wurde durch die gemanische Liebesgöttin Ostera gegeben. Ostereier waren Fleischspeise ************************************ Ostern, die höchste kirchliche Feier des Jahres, ist von Riten, Bräuchen un Symbolen rund ums Essen geprägt. Der Brauch der Ostereier hat seinen Ursprung aber schon im Mittelalter, als die Kirche verbot, während der Fastenzeit Eierspeisen zu sich zu nehmen, weil sie zu den Fleischspeisen eingeordnet wurden. Dies hatte zur Folge, dass sich in den Wochen vor Ostern viele Eier ansammelten. Ursprünglich beendete das Osterfest die 40-tägige Fastenzeit. Nach einem einzigen kargen Imbiss pro Tag aus trockenem Brot, Früchten, Kräutern, Fisch und ohne Oel zubereiteten Speisen, fieberte man mit Heisshunger einem üppigen gedeckten Tisch entgegen. Gitzi im Appenzell und Tessin ********************************** Wen wundert es da, dass ein fetter Schinken zum begehrtesten Osterschmaus wurde. Die Festregel haben sich inzwischen aber geändert und Völlerei ist nicht mehr angesagt. Ein auserlesenes Menü setzt aber immer noch den feierlichen Rahmen. Auch Gitzi ist zu Ostern ein beliebtes und traditionelles Festessen. Im Appenzellerland beispielsweise werden die Fleischstücke in einem Bierteig fritiert und als „Gitziküchlein“ zu Sauce Tartare, Zitronenschnitze und knusprig gebackener, leicht gesalzener Petersilie serviert. Als Tessiner Spezialität gilt Gitzi mit Polenta-Schnitten. Wie aber schon jedes Kind weiss, kommt heute dem Osterhasen die wichtigste Aufgabe zu. Er muss für die pünktliche Eierlieferung sorgen und das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ostern – Fest der Familie ****************************** An den Osterfeiertagen trifft sich die ganze Familie meist zwei, drei oder vier Genarationen in einem Haus. Die Kinder haben dabei eine besondere Bedeutung. Sie stehen für die Fortsetzung des Lebens, nach dem der Eltern. Durch die Auferstehung leben im übertragenen Sinne die Kinder ein Stück Leben der Eltern weiter. An Ostern sind manche Brauchtümer fest mit dem Kind sein verbunden. Da gibt es den Brauchtum des Osterhasen oder des Osterlamm, auch Osterschmuck ist häufig zu sehen. Diese Brauchtümer haben selten christlichen Ursprung, sondern stehen in der Verbindung mit der Frühlingszeit. Osterhasen – Ihre Bedeutung ********************************* Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt. Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert. Vor über dreihundert Jahren ist der Brauch im Elsass, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden. Die Verbindung zwischen Ostern und Osterhase kann auf verschiedene Arten erklärt werden. Der Hase kommt im Frühling zur Futtersuche in die Dörfer und Gärten und aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens sich in Menschennähe aufzuhalten, wird im gleichzeitig das Ablegen der besonderen Eier angedichtet. In verbindung steht damit das Frühlingserwachen der Tiere und Pflanzen in dieser Zeit. In Zürich ist aus alten Aufzeichnungen der Osterhase als Eierbringer überliefert. Dabei ist es von den Paten Brauch gewesen Kinder einzuladen, um mit ihnen den Osterhasen zu jagen, das heisst es wurden die im Garten versteckten Eier gesucht. Die bunten Eier wurden dabei dem Osterhasen zugeschrieben, weil er viel flinger ist und die Hennen keine bunten, verzierten Eier legen konnten. Damit geht dieser Brauch auf den Erklärungsnotstand der Erwachsenen gegenüber Kinder zurück. Denn die Hennen als Ueberbringer waren weniger glaubhaft als der Hase. Auch die Niedlichkeit des Hasen, vor allem für Kinder lässt den Glauben an den Hasen immer wieder aufleben. Fruchtbarkeit und der Kuckuck ************************************* Weiterhin steht der Hase aber als Zeichen der Fruchtbarkeit, was sich anhand der grichischen Liebesgöttin Aphrodite und der germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostera, denen ein Hase als heiliges Tier zugeordnet wurde, belegen lässt. Aus weltlicher Sicht, galt der Gründonnerstag als Abgabe- und Zinstermin für Schuldner an die Gläubiger. Es ist überliefert, dass die Gläubiger oft in Eiern oder Hasen bezahlt wurden. Doch der Osterhase ist nicht der einzige Ueberbringer der Ostereier. In anderern Gebieten gilt der Hahn, der Kuckuck, der Storch, der Fuchs oder die Glocken als Ueberbringer der Eier. In der Gegenwart kommt der Osterhase in vielfältigen Erscheinungen vor. Es gibt ihn in der heutigen Zeit als lebenden Hasen, als Schokoladenhasen in allen Formen, als Marzipanhasen, als Hasenkuchen, in Büchern, usw., die gerne zu Ostern verschenkt werden. FROHE OSTERN

Quelle Kochmix

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    Die rote Beeten waschen und mit dem Meersalz, Thymian und dem Knoblauch fest in Alufolie einpacken und (je nach Größe) ein bis anderthalb Stunden bei 170 Grad im Ofen backen, danach auspacken und schälen. Kartoffeln schälen und mit Hilfe einer Mandoline in nicht zu feine Streifen schneiden, die Zucchini mit Schale in ebensolche Streifen hobeln. Kartoffel-, Zucchinistreifen und das Ei vermischen, mit Salz und Pfeffermühle würzen und in einer Gusspfanne mit dem Butterschmal zu knusprigen Rösti braten. Den Lammfond zum Kochen bringen, kräftig abschmecken, die ausgelösten Lammrücken (je nach Stärke) in diesem Lammfond bei 70 Grad 10-15 ziehen lassen, aus dem Fond nehmen und an mäßig warmer Stelle des Ofens in Alufolie ruhen lassen. Ca. die Hälfte des Lammfond kurz reduzieren und dann mit der Butter aufmontieren, die in ca. 3 mm gehobelten rote Beete Scheiben in dieser Sauce erhitzen, abschmecken und kranzförmig auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Darauf die in Tranchen geschnittenen Lammrücken anrichten, mit der Pfeffermühle und frisch über den Tellern geriebenen Meerrettich verfeinern, den Rösti in Tortenstücke schneiden und mit anrichten.

    Zutaten die man braucht:
    •600 gr Neuseeland Lammrücken ( ohne Kochen und sauber pariert )
    •500 ml kräftigen Lammfond
    •4-6 Stk rote Beete
    •200 gr grobes Meersalz
    •1 Bd Thymian
    •2 Stk Knoblauchzehen
    •300 gr Butter
    •700 gr Kartoffeln
    •200 gr Zucchini
    •1 Stk Vollei
    •50 gr Butterschmalz
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    •1 EL scharfer Senf
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    •150 g Kartoffeln
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    •150 g Lauch
    •5 Knoblauchzehen, gewürfelt
    •400 ml Rotwein
    •200 ml roter Portwein
    •1 Rosmarinzweig
    •300 g Steinpilze
    •2 EL Butter
    •Salz
    •weißer Pfeffer aus der Mühle

    Den Ofen auf 180° C vorheizen.

    Das Fleisch kräftig mit Salz, Pfeffer, Senf und Rosmarin einreiben. Das Rapsöl in einem Bräter erhitzen und die Lammkeule von allen Seiten behutsam anbraten.

    Kartoffeln, Sellerieknolle und Lauch schälen und würfeln. Gemeinsam mit den Knoblauchwürfeln zum Fleisch dazugeben und anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen, dann Portwein und Rosmarinzweig dazugeben.

    Alles in den Ofen schieben und ca. 1 Stunde schmoren lassen. Die Sauce danach noch etwas einkochen lassen.

    Die Steinpilze säubern und in Scheiben schneiden. Die Butter aufschäumen lassen und die Pilze kräftig darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Pilze zum Lammbraten geben und abschmecken.