Man sollte sich mit dem Tod beschäftigen

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Wir wissen alle, das jeder sterben muss. Ich denke es ist auf der Welt die einzigste Gerechtigkeit, dass jeder kein ewiges Leben hat. Dass jeder am Ende des Lebens so geht wie er gekommen ist, ohne Hab und Gut, denn keiner kann etwas mitnehmen. Gerade deswegen verstehe ich nicht, wenn manche sterbende Menschen, in den letzten Stunden immer noch an ihr Geld denken. Auch sie können kein ewiges Leben kaufen und das ist auch gut so. Durch nahe sterbende Verwandte

beschäftigt man sich mehr mit dem Tod, weil einem das eigene Ende bewusster wird. Man verdrängt, dass man auch sterben muss, es ist keine Prophezeiung, sondern fakt.  Ich höre gerade das Hörbuch, das jeder lesen oder hören sollte. Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht.

Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema „Sterbehilfe“ und mit Mythos und Realität. Borasio beschreibt, was wir heute über das Sterben wissen und welche Mittel und Möglichkeiten wir haben, unsere Angst vor dem Tod zu verringern sowie uns auf das Lebensende vorzubereiten.

Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
Wissenschaftliche Erkenntnisse

 

Gerade in der Weihnachtszeit, die besinnlich sein sollte, man nennt sie auch Rauhnächte, muss man sich besinnen.

 

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