Maibowle

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Ist die Maibowle eigentlich ganz aus der Mode gekommen? Die Zeit eines bekannten Kräutleins namens Waldmeister, auch Waldmännchen oder Maikraut genannt ist da. Wer abends an einem Waldmeisterstrauch vorbei geht, riecht den Duft ganz intensiv. So wie auch Orangenblüten, verstreuen die Waldmeisterblüten ihren Duft wenn es Nacht wird. Ich habe schon oft die Maibowle selbst zubereitet. Jetzt ist es wieder Zeit, den Waldmeister zu ernten, trocknen und anschließend kopfüber in die  Bowle  hängen, der er den typischen Geschmack verleiht. Doch es ist Eile angesagt, für die Zubereitung von der Maibowle wird das Kraut am besten noch vor der Blüte geerntet, dann sind die Blätter am aromatischsten und bringen so den beliebten Waldmeister Geschmack. Hier das Rezept für eine Maibowle:

 

500 ml Proseco
2 EL brauner Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
250 ml Sekt, trocken

5 Stängel Waldmeister (darf nicht blühen!)

1 Stängel Minze

1 Stängel Zitronenmelisse
2 Zitrone(n) – Scheiben, frische

Braunen Zucker und Vanillinzucker im Wein auflösen. Waldmeister nach dem Pflücken welken lassen und mit Zitronenmelisse und Minze kopfüber (!) für mindestens 30 Minuten, aber maximal 45 Minuten hineinhängen. Die Schnittstellen der Pflanzen dürfen nicht in den Wein tauchen.

Inzwischen die Zitronenscheiben einfrieren.

Nach dem Parfümieren des Weins wird der Ansatz im Kühlschrank herunter gekühlt und erst kurz vor dem Servieren mit ebenfalls gekühltem Sekt aufgefüllt.
Eiswürfel in der Bowle geht gar nicht, weil das Aroma dadurch verloren geht.

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