Kehrpakete und Versorgung

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Die Geschichten von Zeitzeugen die den Krieg erlebt haben und vor und nach dem 2. Welt-Krieg hungern mussten, werden immer weniger. Nach 65 und 70 Jahren sind nicht mehr sehr viele übrig, die von diesen Zeiten berichten können. Als die Alliierten in unser Land kamen wurde doch zuerst mal fette Kriegsbeute gemacht. Zuest kamen die Lastwagen zum Abtransportieren. So ganz nebenbei gab es dann Kehrpakete und Säcke mit Mehl und anderen Nahrungsmitteln. Auf dem Bild ist ein Original Sack aus den USA, der mit Mehl gefüllt war. Alles war rationiert und unsere Bevölkerung hungerte. Das Tauschgeschäft und der Schwarzhandel blühte und die Bauern waren die neuen Millionäre. Wohlhabende wurden aus ihren Villen getrieben und in Notunterkünfte gesteckt. Sie mussten ihr Hab und Gut den Siegermächten zur Verfügung stellen.

So kann man es bei Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen…Mai 1945: Wirtschaft und Infrastruktur sind zusammengebrochen, Überleben bestimmt den Alltag der Deutschen und verdrängt die Erinnerung. Gleichzeitig bemühen sich die Alliierten um den Aufbau eines nichtfaschistischen Landes. Dazu sollten nicht nur die Hauptschuldigen des Nationsalsozialismus verfolgt und alle sozialen Institutionen von ehemaligen Parteigängern befreit werden: Eine umfassende Erziehung sollte die ganze Gesellschaft entnazifizieren.

Die Wirklichkeit sah doch aber ganz anders aus. Ob es die Russen im Osten unseres Landes oder die Amis und Franzosen waren, so hatten alle zuerst die Kriegsbeute im Sinn. Das ganze Gold der Deutschen war zuerst an die Siegermächte verteilt. Die Industrie mit Maschinen, Plänen und Erfindungen wurden ebenfalls einkassiert. Man liest und hört immer nur von Holocaust. Sprechen Sie doch mal mit einem deutschen Vertriebenen. Nehmen wir doch einfach mal die Donauschwaben, die Land urbar machten und dann vertrieben wurden. Sie hatten nur das, was sie auf dem Leib trugen und vielleicht ein wenig Habseligkeiten, die an ihr Leben erinnerte. Viele Menschen schafften es nicht auf dem langen Weg und sie verhungerten. Sogar in den 50er Jahren wurden diese Menschen noch in Barracken gehalten und man zeigte auf sie mit Fingern, denn man sah sie als Eindringlinge, ja man nannte sie nur „Flüchtlinge“. Was diese Menschen mitgemacht haben ist heute unvorstellbar.

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