Geschenke für den Muttertag

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roseAm 12. Mai 2013 ist Muttertag. Jeden 2. Sonntag im Mai ist jedes Jahr Muttertag. Was schenke ich der Mutter? Diese Frage stellen sich viele, die ihre Mutter noch haben. Es muss nichts wertvolles sein, ein kleiner Blumengruß oder eine kleine Torte mit Herz reichen aus um der Mutter eine Freude zu machen. Manche verschenken Gutscheine wie zum Beispiel Gutschein für einen Frühjahrsputz oder ähnliches, doch meist wird der nie eingelöst.

Also lasst das mit den Gutscheinen lieber. Es ist wirklich keine gute Idee. Die grösste Freude ist für eine Mutter, wenn die Kinder überhaupt kommen. Ich kann mich noch an meine Oma (geb. 9.3.1900)  erinnern, die jedes Jahr am Muttertag auch von Opa einen großen

Blumenstrauß und einen dicken Kuss bekam. Sie hatte 12 Kinder geboren und bekam im 3. Reich das goldene Mutterkreuz, das sie nach dem Krieg gegen Brot eingetauscht hat.

Das „Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“ (im Volksmund: Kaninchenorden) verlieh die NSDAP ab 1938 an mehrere Millionen Mütter. Das Hakenkreuz des Ordens trug die Schriftumrandung:“Das Kind adelt die Mutter“. Getragen wurde er an einem Ordensband um den Hals oder mit einem Schleifchen am Kleid.

Das goldene Mutterkreuz erhielten Mütter mit 8 oder mehr Kindern. Das silberne gab es für 6 oder 7 Kinder, das bronzene für 4 oder 5 Kinder.

Alle Kinder kamen… Ist das heute noch Sitte? Sie wusste an dem Ehrentag, dass fast alle ihre Kinder kommen und bereitete den Tag entsprechend vor. Nur an besonderen Tagen trug sie ihre weiße Schürze, sie hat am Vortag einen großen Apfelkuchen gebacken und alles schön gemacht. Ich liebte solche Rituale.

Der Ursprung des Muttertags sind die USA: Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt jedoch die Methodistin Anna Marie Jarvis, die Tochter von Ann Maria Reeves Jarvis. Sie veranstaltete in Grafton am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting.[1] Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen.

Sie widmete sich nun hauptberuflich dem Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen, und startete eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter, indem sie Briefe an Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine schrieb. Die Bewegung wuchs sehr rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. 1912 führten ihn die Methodisten in West Virginia ein. Am 8. Mai 1914 erließ der US-Kongress die Joint Resolution Designating the Second Sunday in May as Mother’s Day: Als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter solle der 2. Sonntag im Mai als Muttertag gefeiert werden. Der Präsident der Vereinigten Staaten solle an diesem Tag die öffentlichen Gebäude beflaggen lassen; diesem Willen des Kongresses hat Woodrow Wilson noch im gleichen Jahr Folge geleistet.[3] So wurde der Muttertag 1914 zum ersten Mal als nationaler Feiertag begangen.

Mit steigender Verbreitung und Kommerzialisierung des Muttertags wandte sich die Begründerin des Feiertages von der Bewegung ab, bereute, diesen ins Leben gerufen zu haben, und kämpfte erfolglos für die Abschaffung des Feiertages. Beschrieben auf Wikipedia.

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