Essig selber machen

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Ein Glas Essig austrinken? Wir sind sicher, Sie würden es tun – wüssten Sie, wie mild er schmecken kann. Fest steht: Ursprünglich mit der Oliven-öl-Welle in die Küchen geschwappt, ist das ehemalige Stiefkind der Kulinarik zu einem eigenständigen Kultobjekt avanciert, Und das Beste: Sie können ihn ganz einfach selber machen.

Essig ist ein wesentlicher Bestandteil der Chutneys, Relishes und Pickles, da er nicht nur dem Geschmack, sondern auch der Konservierung dient, vorausgesetzt, der Essigsäuregehalt beträgt mindestens 5. Für helle Sau-cen verwendet man am besten Weißweinessig; Cidre-Essig und Malzessig geben ein kräftigeres Aroma und eine dunklere Farbe. Pickles gibt man ganze Gewürze wie Koriandersamen, Pfeffer- oder Senfkörner zu, da ge-mahlene Gewürze den Sud trüben würden. Während Pickles schon nach 1-2 Wochen schmecken, müssen Chutneys und Relishes reifen und entfalten ihr volles Aroma erst nach 3-4 Wochen. Da Pickles, Chutneys und Relishes Essig und Zucker zur Konservierung enthalten, können sie 3-6 Monate an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden. Angebrochene Gläser müssen jedoch rasch verbraucht werden und gehören auf jeden Fall in den Kühlschrank.

Würz-Essig ansetzen

Der Essiggeschmack darf das Aroma der anderen Zutaten nicht überde-cken. Geeignet sind daher z. B. Rot- und Weißwein- sowie Apfelessig.
Um Farbveränderungen zu vermeiden, sollte der Essigansatz während der zwei- bis dreiwöchigen Ruhephase immer kühl und dunkel stehen.
Der fertige Würzessig (hält sich ungefähr ein Jahr) muss durch Leinen oder Mull gefiltert werden, um die ausgelaugten Zutaten zu entfernen. 3 Nach dem Abfüllen kann er sparsam mit frischen Kräutern oder Beeren verfeinert werden.