Akelei lat. Aquilegia vulgaris

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Die Gemeine Akelei hat meist blaue, 3 – 5 cm große Blüten, mitunter kommen auch violette, weiße und rosafarbene Variationen vor. Die Blüten hängen nickend am aufrechten Stengel und erscheinen von Mai – Juli. Die Blätter sind doppelt dreiteilig, die unteren langgestielt, die oberen sitzend. Die Pflanze wächst bis 80 cm hoch. Außer der Gemeinen Akelei gibt es bei uns noch die Schwarze Akelei (Aquilegia atrata), die Alpen-Akelei (Aquilegia alpina) sowie verschiedene Zuchtformen, die
in Gärten angepflanzt werden.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet medizinisch keine Anwendung mehr.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Akelei enthält das Gift Magnoflorin, sowie ein Blausäure bildendes Glycosid. Schon nach dem Verzehr von 20 g der frischen Blätter kann es zu Atemnot, Herzbeschwerden und Krämpfen kommen, die Symptome klingen allerdings rasch wieder ab. Die Giftstoffe bewirken auch Hautreizungen und Blasenbildung.

Akeleiarten wurden das erste Mal von der Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 – 1179) in ihrer
„Physica“ beschrieben. Sie nannte die Pflanzen damals Acheleia oder Agleia. Im Mittelalter waren
die Akeleien sehr beliebt und finden sich auf ver-schiedenen Gemälden großer Maler wieder.
Tabernaemontanus empfiehlt sie unter anderem bei Erkrankungen von Leber und Milz, bei
Gelbsucht, Wassersucht und als Heilmittel bei Wunden. Auch Zauberkraft und Impotenz sollten
Akeleien brechen können. Tabernaemontanus dazu: „So einem Mann sein Krafft genommen / und
durch Zauberey oder andre Hexenkunst zu den Ehlichen Wercken unvermöglich worden wäre / der
trincke stätig von dieser Wurzel und dem Saamen / er genieset und komt wieder zu-recht.“

  • Nun verweist mich Google schon das zweite mal auf diesen Weblog, deswegen sag ich jetzt auch mal Gruess Dich.

  • Das ist aber nett 🙂